Inbetriebnahmemanagement

Mit der Konzeption und der Installation technischer Anlagen und der Begleitung des Bauprozesses ist unsere Arbeit als Generalplaner noch nicht getan: Mit strukturiertem Inbetriebnahmemanagement begleiten wir Sie auf Wunsch beim Go-Live und sorgen für reibungslose Abläufe vor Ort.
 

⧫ Zentrale Koordination der Inbetriebnahme
⧫ Qualitätssicherung & Abnahme durch Experten
⧫ Sicherstellen eines erfolgreichen Betriebsstarts
⧫ Vollständige & nachvollziehbare Dokumentation
⧫ Begleitung beim Hochlauf

Inbetriebnahmemanagement mit der KOCH Gruppe

Stellen Sie sich vor, Sie steigen in ein Cockpit eines Flugzeugs. Ohne Einweisung und Anleitung. Genau so fühlen sich viele Betreiber beim Go-Live komplexer Logistikanlagen, wenn professionelles Inbetriebnahmemanagement fehlt.

KOCH plant nicht nur Prozesse, wir bringen sie auch erfolgreich mit Ihnen zum Laufen: mit bewährten Methoden und gezielten Inbetriebnahmepraktiken sorgen wir für einen reibungslosen Projektstart in Ihren neuen Betriebsalltag

Wie wir beim Inbetriebnahmemanagement vorgehen

Beim Inbetriebnahme-Management setzen wir auf unsere langjährige Projekterfahrung, ausgeprägte Kommunikationsstärke und unseren integrativen Blick auf technische und organisatorische Zusammenhänge. Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass geplante Funktionen, Prozesse und Leistungsmerkmale nicht nur konzipiert, sondern auch im operativen Betrieb zuverlässig integriert werden. 

Das Inbetriebnahmemanagement bei KOCH lässt sich in vier zentrale Phasen unterteilen: Von der Inbetriebnahmeplanung, über die Ausführung, das Inbetriebnahme-Controlling bis hin zur Optimierung stehen wir Ihnen unterstützend zur Seite.

So unterstützen wir Sie konkret bei der Inbetriebnahme

  • 1. Planung der Inbetriebnahme

    • Erstellung und Pflege eines Inbetriebnahmeplans: Erfassung aller relevanten Aufgaben vor und während der Inbetriebnahme sowie der Hochlaufphase
    • Definition von Meilensteinen und Verantwortlichkeiten
  • 2. Übergabe an den Betreiber

    • Unterstützung beim Hochlauf von technischen Anlagen
  • 3. Nachverfolgung & Optimierung

    • Begleitung der Anlaufphase
    • Monitoring der Anlagenleistung
    • Nachjustierung bei Abweichungen
    • Lessons Learned für zukünftige Projekte
    • Unterstützung bei der Einführung eines Kennzahlen-Systems (KPIs)
Lagerautomatisierung, Portrait des Geschäftsführers Axel M. Koch

Inbetriebnahme planen mit KOCH
Methodisch • Erfahren • Wirkungsstark

Am Ende zählt, dass alles läuft:

Wir bei der KOCH Gruppe setzen daher auf bewährte Praktiken, die eine Inbetriebnahme schonend und wirksam möglich machen. 

Unser ganzheitlicher Ansatz vereint Prozessoptimierung in Logistik und Produktion mit Architektur sowie IT- und Generalplanung: So schaffen wir Synergien, mit denen mögliche Herausforderungen bei der Inbetriebnahme frühzeitig erkannt und adressiert werden können.
 

Jetzt Beratung vereinbaren!

Fragen und Antworten zum Inbetriebnahmemanagement (FAQ)

  • 1. Was ist Inbetriebnahmemanagement?

    Das Inbetriebnahmemanagement beschreibt den operativen Prozess der Inbetriebnahme von Logistikanlagen und deren Gebäuden. Der Generalplaner, als zentraler Ansprechpartner, spielt hier eine übergeordnete Rolle: Er koordiniert, dokumentiert, kontrolliert und optimiert den Inbetriebnahmeprozess im Namen der Bauherren. Zudem sind im Rahmen einer gezielten Change Begleitung Schulungsaktivitäten der Mitarbeitenden im veränderten Betriebsalltag denkbar und sinnvoll. 

    Als Faustregel gilt: Je stärker die alten von den neuen Prozessen abweichen und je weniger interne Ressourcen für eine Inbetriebnahme zur Verfügung stehen, desto sinnvoller ist eine zentral koordinierte Inbetriebnahme durch Experten.

  • 2. Welche Vorteile bringt mir Inbetriebnahmemanagement?

    Die zentralen Vorteile eines professionellen Inbetriebnahmenmanagements sind:

    • Zeit- und Kostenersparnis durch verkürzte Anlaufphasen
    • Effizienter Start von Logistik- und Produktionsprozessen
    • Umsetzungssicherheit durch das Know-how externer Experten
    • Klare Regelung von Zuständigkeiten dank zentraler Koordination
    • Weniger Abstimmungsaufwand (intern/extern) für Auftraggeber
    • Mehr Mitarbeiterzufriedenheit dank Entlastung des Personals
    • Lückenlose Dokumentation als Basis für Betrieb, Wartung und spätere Optimierungen
    • Frühzeitige Problemidentifikation und -beseitigung im Störfall
    • Nutzung von Best-Practices anderer Industrie- und Handelskunden
    • Gezieltes Projektmanagement bei der Anlagenübernahme und der Einführung in den Gebäudebetrieb
  • 3. Wie viel kostet ein Inbetriebnahmemanagement?

    Wie bei allen Planungsleistungen gilt auch hier: Die Inbetriebnahmekosten variieren je nach Intensität der Betreuung und Projektumfang. Gerne definieren wir gemeinsam mit Ihnen den Anforderungsrahmen und erstellen ein passendes Angebot.

  • 4. Wann sollte man ein Inbetriebnahmemanagement beauftragen?

    Je nachdem wie erfahren Sie selbst mit der Umsetzung komplexer Industrieprojekte sind, sollte eine professionelle Inbetriebnahme-Begleitung in Betracht gezogen werden. Stellen Sie sich einfach die folgenden Fragen, die Ihnen möglicherweise als Entscheidungshilfe dienen:

    • Habe ich bereits Logistikanlagen in Betrieb genommen?
    • Wie viel Personal steht mir bei der Erstinbetriebnahme (zusätzlich) zur Verfügung?
    • Kann ich die umfangreiche Koordination einer Inbetriebnahme neben meiner eigentlichen Tätigkeit leisten?

    Wenn es um den richtigen Zeitpunkt geht
    Effizientes Inbetriebnahme-Management greift bereits in der Planungsphase, um frühzeitig Schnittstellen und Herausforderungen zu erkennen. In der Praxis empfiehlt sich ein mehrstufiges Verfahren mit einem Kick-off in der Planungsphase und einer sukzessiven Intensivierung bis zur Umsetzung. Dadurch lassen sich spätere Fehlfunktionen, Terminverschiebungen und Mehrkosten vermeiden.

  • 5. Was ist der Unterschied zwischen Inbetriebnahmemanagement und klassischer Bauleitung?

    Bauleitung und Inbetriebnahmemanagement unterscheiden sich grundlegend in ihrer Aufgabenstellung und zeitlichen Verortung: 

    Die Bauleitung verantwortet die Umsetzung des Bauprojekts vor Ort, inklusive Koordination von Gewerken, Termin- und Kostenkontrolle. 

    Das Inbetriebnahmemanagement setzt noch während der Bauphase an und sorgt für das reibungslose Zusammenspiel aller technischen Komponenten: von Logistikanlagen über IT bis zur Infrastruktur. Ziel ist ein reibungsloser Start des operativen Betriebs, inklusive Testläufen, Nachbesserungen sowie KPI-Definition für die Erfolgskontrolle.