Das neue Automatik-Tiefkühllager der Firma Troiber in Hofkirchen nimmt weiter Form an: Mit der Fertigstellung der Gebäudehülle und dem Aufbau der Intralogistik, die später in mehrere Kühlzonen unterteilt ist, erreicht das Projekt wichtige Meilensteine.
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Das Projekt Troiber schreitet mit hoher Dynamik voran. Nachdem die Gebäudehülle erfolgreich fertiggestellt wurde, verlagert sich der Fokus zunehmend auf den komplexen Innenausbau und die technische Infrastruktur. Besonders die Kombination aus anspruchsvoller Kühltechnik, automatisierter Intralogistik und präziser Baustellenkoordination macht das Projekt zu einem eindrucksvollen Beispiel moderner Logistikplanung und Industriearchitektur.
Mit der Fertigstellung der Außenhülle aus Betonfertigteilen ist ein zentraler Teil der Bauphase erfolgreich gemeistert. Parallel dazu laufen im Inneren bereits die nächsten entscheidenden Arbeiten: Der Kühlraumbau nimmt Form an, technische Trassen werden verlegt und die Montage der Kühlgeräte schreitet sichtbar voran. Gleichzeitig wird die Intralogistik Schritt für Schritt aufgebaut und in die Gebäudestruktur integriert.
Das Projekt entwickelt sich damit schrittweise von einer klassischen Baustelle zu einer hochmodernen Logistikanlage, in der Bau, Technik und Automatisierung eng verzahnt sind.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der thermischen Planung der verschiedenen Temperaturbereiche. Innerhalb des Gebäudes entstehen mehrere Klimazonen mit Temperaturen von -25 °C, 0 °C, 4 °C und 12 °C. Diese müssen technisch sowie baulich exakt voneinander getrennt sein und gleichzeitig effizient betrieben werden.
Die Anforderungen gehen dabei weit über klassische Kühltechnik hinaus. Entscheidend ist das präzise Zusammenspiel aus Dämmung, Gebäudetechnik und logistischer Nutzung.
➜ Ziel ist es, dauerhaft stabile Bedingungen für unterschiedliche Waren- und Prozessanforderungen sicherzustellen und gleichzeitig einen energieeffizienten Betrieb zu ermöglichen.
Mit dem fortschreitenden Aufbau der Intralogistik steigen auch die Anforderungen an die Abstimmung aller beteiligten Gewerke. Die Koordination der örtlichen Ausführungsteams spielt aktuell eine zentrale Rolle.
Nur durch eine eng verzahnte Planung lassen sich Stillstände vermeiden und die komplexen Abläufe effizient steuern. Gerade bei Projekten dieser Größenordnung zeigt sich, wie wichtig flexible Baustellenorganisation und schnelle Abstimmungswege für den Projekterfolg sind.
Ein weiterer bedeutender Meilenstein ist der Aufbau des Regalsystems für das zukünftige Shuttlelager. Hier treffen bauliche Präzision und hochautomatisierte Logistiktechnik unmittelbar aufeinander.
Automatisierte Shuttle-Systeme stellen besonders hohe Anforderungen an Genauigkeit, Statik und Qualitätssicherung. Bereits kleinste Abweichungen in der Konstruktion können Auswirkungen auf die spätere Leistungsfähigkeit der Anlage haben. Entsprechend sorgfältig erfolgt die Umsetzung, begleitet von kontinuierlichen Prüfungen und enger Abstimmung zwischen Bau- und Logistikteams.
Der Verbindungsbau ist ein wichtiger Baustein des Gesamtkonzepts. Genauer gesagt spielt er eine entscheidende Rolle dabei, dass die Werkserweiterung bei Troiber während des laufenden Betriebs schonend und stufenweise erfolgen kann:
Bereits jetzt werden dort Übergänge für den zweiten Bauabschnitt vorbereitet. Dafür werden einzelne Wandscheiben und Lagerdämmwände zunächst geschlossen und so ausgeführt, dass sie bei der prozessualen Integration des zweiten Bauabschnitts gezielt wieder geöffnet werden können.
Die Schließung der Wände ist insofern wichtig, dass Testphase und Betrieb im Kühl- und Tiefkühlbereich des Shuttlelagers aufgenommen werden können – unabhängig von der Vollendung des zweiten Bauabschnitts. Darüber hinaus entstehen im Obergeschoss des Verbindungsbaus später Kommissionierbereiche, die beide Bauabschnitte schließlich auch funktional miteinander verbinden.

Parallel zu den Arbeiten im Gebäude laufen die Betonarbeiten im Bereich der Verkehrsanlagen und Lkw-Docks. Diese Maßnahmen müssen bereits vor der Anlieferung der sogenannten „Loadhouses” abgeschlossen sein.
Die Betonflächen übernehmen später die Funktion der Fundamentierung der Loadhouses und sorgen gleichzeitig für die notwendige Entwässerung über die Fahrbahnrinnen. Eine frühzeitige Fertigstellung ist deshalb entscheidend, um einen reibungslosen Ablauf im späteren Betrieb des Verkehrshofs sicherzustellen.
➜ Gerade im Logistikbereich zeigt sich, wie eng Infrastruktur, Verkehrsführung und Betriebsabläufe miteinander verbunden sind.
In den Folgewochen liegt der Fokus auf dem Abschluss der Intralogistikanlage sowie auf der Fertigstellung des Verbindungsbaus einschließlich des Flachdachs und der Betonsockel für die Kühlgeräte. Zusätzlich wird auf dem Dach eine technische Einhausung installiert.
Im Anschluss beginnt die Test- und Inbetriebnahmephase. Dazu gehört auch das kontrollierte Herunterkühlen der verschiedenen Temperaturzonen: ein entscheidender Schritt, um sämtliche Systeme unter realen Bedingungen zu prüfen.
Mit jeder abgeschlossenen Bauphase nähert sich der Bauabschnitt I damit seiner finalen Betriebsbereitschaft und schafft die Grundlage für einen leistungsfähigen, zukunftsfähigen Logistikbetrieb bei der Firma Troiber in Hofkirchen.

Kerstin Gruber
Marketing Manager
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